Ein wunderbarer Satz, mit dem die Projektmitarbeiterin in Kabul mit dem indischen Namen ihre eMail beginnt: I hope this email finds you in good health.

Das bürokratische Procedere neigt sich nach etlichen Wirren dem Ende zu, nun ist das Visum für meinen ersten Aufenthalt in Kabul da. Mit einer Referenznummer kann ich mich auf den Weg nach Berlin machen, um es abzuholen. Wenn alles glatt geht, fliege ich in einer Woche.

Bis dahin muss noch einiges vorbereitet werden, genaue planerische Taktung ist für mich jetzt angesagt. V.a. die Texte für die afghanischen Kolleginnen und Kollegen müssen erstellt werden, wenn sie noch rechtzeitig übersetzt vorliegen sollen. Eine Materialwunschliste ist schon in Kabul, manches muss ich noch hier besorgen. Für das Training, aber auch für den Alltag vor Ort.

Und ich muss die Dinge vorbereiten, die auf mich warten, wenn ich wieder hier bin. Meine normalen beruflichen Verpflichtungen habe ich nur verschoben, ich werde manches nachholen müssen. Letztlich war es Zufall, dass sich ein größeres berufliches Trainings-Projekt verschoben hat – sonst hätte ich kein Zeitfenster öffnen können für die Wochen in Kabul.

Mein Blick bleibt wieder an diesem ersten Satz hängen: I hope this email finds you in good health. Ich will ihn mir merken, vielleicht kann ich ihn für mich adaptieren.